Geschichte der Stadt in Bildern








Die folgenden Bilder stammen aus einer Chronik von 1957, gezeichnet vom ehemaligen Lehrer Willi Nehrig.

 

 

 

 

 

So sah es um Schwanebeck vor rund 1000 Jahren aus. Im Westen die Wallburg-Anlage (die Isimidiburg). Dazu die Stephanskapelle am Krüppel-Teich, die Gemarkung Schwanebeck und das Dorf Büblingen (beide durch Sumpfland getrennt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind rund 200 Jahre später. Der Ort ist größer geworden. Die Burg Schwanebeck im Norden ist erbaut. An der Wallburg wurde die erste Petri-Kapelle errichtet. Auch das Dorf ist gewachsen und hat seine Johanniskirche.

 

 

(Die kleinen roten Sternchen an den Bächen markieren die damaligen Wassermühlen)

 

 

 

 

 

 

Und wieder 200 Jahre weiter:

Schwanebeck hat eine Stadtmauer (ohne das Dorf Büblingen - es gibt auch noch keine Verbindung). Am Markt steht die neue Petrikirche. die Reste der inzwischen zerstörten Burg Schwanebeck sind in die Stadtmauer einbezogen. Es gab drei Stadttore (Obertor, Burgtor und Südertor), dazu noch einen kleinen Durchschlupf nach Osten: das Gänsetor (Pieleckentor).

 

Im Süden, außerhalb von Stadt und Dorf wurde die Kapelle "tu useme Heren gode" errichtet. (Sage von der 1000-jährigen Linde.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind im Jahre 1600:

Stadt und Dorf wachsen zusammen, da die sumpfigen Flächen ausgetrocknet werden  Die Stadtmauer existiert noch, die sich entwickelnde Kriegstechnik macht sie aber immer entbehrlicher. Die ehemalige Burg ist ein Wirtschaftshof geworden.

Im Westen ist außerhalb der Stadtmauer das "Rittergut" zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 1800 hat die Stadtmauer Lücken bekommen. Es sind weitere Wege enstanden, die "Zwischenbebauung" hat zugenommen, ebenso die Dichte der Häuser im gesamten Stadt- und Dorfbereich.

Zu den drei bisherigen Wassermühlen (Ober-, Mittel- und Untermühle) ist die "Pumpmühle" gekommen.

Einige Teiche sind verschwunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein recht neues Stadtbild, das es heute schon nicht mehr gibt.

Es gab das inzwischen verschwundene Zementwerk mit dem zugehörigen Gleisanschluss, der inzwischen durch einen Grünstreifen ersetzt worden ist. Es gab die Eisenbahnstrecke nach Dedeleben - sie ist seit Jahren verschwunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein fast aktueller Stadtplan. in den die ehemalige Stadtmauer mit roter Linie und die Ortslage von Büblingen in blau eingezeichnet sind. Es fehlen die Hallen im Gewerbegebiet und die Neubauten am Sonnenblumenring.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So zeigt Google-Maps das aktuelle Schwanebeck.